Mittwoch, 23. Dezember 2009

... HOTSPOT und WIFI, so könnte es aussehen ...





... mit der Handkurbel hinterher, oder von allen Guten GEISTERN verlassen ...

Nun ist schon eine ganze Zeit vergangen, wir sind oft gefragt worden, warum tut sich in diesem Blog nix? Ganz einfach, Afrika hat Technik die BeGEISTERT ... Es ist einfacher einen Medizinmann in der Savanne zu finden, der sich der GEISTERbeschwörung widmet als einen Internetanschluss der richtig funktioniert. Hat man dann nen WIFI gefunden wird einem symbolisch schon mal eine Handkurbel hinterhergereicht, das hat uns dann nicht gerade BeGEISTERT. Wir hatten nun mal ein kleines Problem, kein eigenes WIFI-Laptop um mal eben ne halbe Nacht davor sitzen zu können und dabei zuzusehn, wie von GEISTERhand die kleinen Nullen und Einsen durch die Luft fliegen, als Firewall dient der Medizinmann von nebenan.

Aber nicht verzagen, ein Zweiter Blog soll Abhilfe schaffen, "DAS WAR´S", demnächst auf unserer Seite ...

Vielen Dank an ALLE die immer wieder geschaut haben ob es was neues gibt. Wir sind mittlerweile wieder heil zuhause angekommen. Erst mal müssen jetzt die Erlebnisse sortiert werden, dann die Bilder, die gesamten Eindrücke zusammengefasst werden ...

Dienstag, 17. November 2009

... und das war noch ...

Bisher haben wir ca. 4800 km zurückgelegt,
1800 km Landstrasse gefahren,
4 Länder durchquert,
als max Verbraucht hatte unser Auto 6,5 Liter gebraucht,
unser minimal Verbrauch lag bei 4,69 Liter,
unsere Durchschnittsgewschwindigkeit liegt bei 75 km/h,
Durchschnittlich 8 bis 9 Std. Fahrzeit,
unser deutsche Bier ist fast leer (bis auf 6 Dosen),
haben wärend der Fahrt 20 Liter Wasser getrunken,
wurden in Westsahara ca. 6-7 mal kontroliert,
fahren seit 4000 km hinter dem Transit von Manuar 2 hinterher,
haben ca. 2000 Bilder gemacht,
durchschnittlich 6 Std. geschlafen,
haben uns fast jeden Tag mind. einmal verfahren (auch das geht in der Einöde),
haben vielen winkenden Menschen zurückgelächelt und gewunken,
sind dauermüde aber immer gespannt darauf was als nächtes kommt,
haben schon 2 herrenlose Esel im NIX gesehen,
fragen uns, wie jemand in der Wüste sitzen kann obwohl weit und breit nix ist ...,
mussten schon einmal einer Kamelherde den Vorrang lassen (auf der Strasse),
haben festgestellt das wir nicht die einzigen bekloppten sind die so etwas machen - nee Holland ist auch vertreten ...

Noch mal Bilder
















Marakech nach Dakhlar

Das wurd ja nun auch Zeit wiede mal ins Internet zu kommen ;-) Ich hab schon leichte Entzugserseinungen, ja ich bin süchtig. Diesmal über einen Hotel Hotspot aus DAKHLAR ...



Von Marrakech über Agadir, wir haben die Festung gesehen, ging es weiter nach Plage Aglou. Mit einer kleinen Abkürzung über die Ausläufer des Atlas, das hat uns fast 200 km gespart, ging es durch die Berge. Hinter jeder Kurve einneuer Anblich und eine teilweise atemberaubende Landschaft. Also sollte jemand vorhaben, eine solche Tour zu fahren (so aus Langeweile oder Ähnlichem) so können wir das nur empfehlen! IN Plage Aglou haben wir einen super Campingplatz vorgefunden, für Wohnmobile und Fetischisten von Baustellen. Na ja zum Übernachten hat es gereicht und die Sanitätanlagen hatten sogar eine Keramikschüssel, was nicht selbstverständlich ist. Wir kamen als erste dort an und konnten nicht glauben, dass es sich um einen Campingplatz handelt. War aber trotzdem OK ....



Als nächte Etappe war unser Ziel ein Beduinen Camping 30 km vor Layonne angesagt, nur lumpige 530 km von Aglou entfernt, machen wa doch mit links ;-) Na Pustekuchen, über 500 km Landstrasse in Marokko ist nicht zu vergleichen mit den deutschen Landstrassen, nicht nur weil Kamele den Asphalt kreuzen (Kamele auf den deutschen Strassen sind da anders, die fahren selbst Auto - lach), nee es ist das die Strassen einfach nur an der Küste entlang gehen, ohne Abwechselung, war es vorher noch Strauch oder Baum, so fehlt nun auch das je weiter gen Süden wir unterwegs sin. Unser 3er Konvoi (an Hans: keine BMWs in Sicht) bestehend aus Manduar 1, Manduar 2 und uns kämpfte sich tapfer vorwärts. Das Beduinen-Camping war nur ansatzweise ein Vorgeschmack was uns noch erwarten wir. Die Zufahrt ging "Off-Road", aber unsere 3 FORDs halten durch ;-)



Der nächste Tag war für uns die Einfahrt in das Gebiet der Westsahara. Weitere 550 km führten uns weiter der Küste entlang Richtung Süden mit DAKHLAR als Ziel. Wer son mal die Landstrassen kennengelernt hat in Marokko, der weiss was das bedeutet, noch mehr Einöde und dazu zahlreiche Polizeikontrollen. Die Polizei ist dabei superfreundlich. Es wird Salutiert, Gewunken und es werden Hände geschüttelt, immer mit den Wünschen einer guten Weiterfahrt und Reise. So macht auch ein Polizeistopp Spass. Erste Dünen begleiteten uns auch auf der Fahrt, zwar nur vereinzelt aber schön. Das Land wird nun immer trockener und die Vegetation immer weniger, ab und zu konnten wir die Brandung des Atlaniks sehen. Die Tagestemperaturen liegen im Auto deutlich über 30 Grad, ätsch wir haben Klimaanlage :-)



Der heutige Tag war für uns wieder ein Ruhetag, in Dakhlar, für die einen die Gelegenheit das Auto fit zu machen für die Wüste, für die Anderen eine Gelegenheit noch einmal zu entspannen, bevor wir morgen endgültig die Zivilisatin in Richtung Mauretanien zu verlassen. Wie gehörten zu den Anderen und haben nur einen letzten Check am Auto gemacht, Wasser eingekazft und ansonsten den Tag genossen.



Für die nächten Tage ist die Wüstenfahrt eingeplant, morgen noch mal 300 km Landstrasse, Dünencamp am Strand und übermorgen dann die Einreise nach Mauretanien. Das heist wir werden frühestens in Naukachot wieder Online sein können, hoffentlich ..., wir werden weiterberichten. Und hier noch spezielle Grüsse von Madual 1, Manduar 2 an alle Mitleser ...



Unsere Grüsse gehen Speziel an: HALLO, Sarotti, Hans, Kerstin, Olaf und Alle die auf unsrem Auto mit uns fahren und hier auch nachlesen wie es uns bisher ergangen ist ...

Freitag, 13. November 2009

Bilder :-)





Marrakech

Am 10.11. haben wir Madrid verlassen und sind ueber Granada, Malaga, Marbella nach Algecieras gefahren. Seit Der Abfahrt in Madrid regnet es nicht mehr. Die Ueberfahrt am 11.11. nach AFRIKA war sonnig und ruhig. Gestern gingt es ueber Rabat, Casablanca nach Marrakech. Heute ist unserer erster Ruhetag nach fast einer Woche nur hinter dem Lenkrad.
Der Zusammenhalt unserer Gruppe ist fantastisch und die Fahrtage sind eigentlich recht entspannt. Mit 80 km\h durch die Landschaft, da bekommt man was zu sehen. Durchschnittlich haben wir 8 bis 9 Stunden fuer die einzelnen Etapen benoetigt und dabei bisher 3300 Km zurueck gelegt. Marrakech ist eine beindruckende Stadt, mal sehen was noch kommt.
Scheisse der USB an dem Drecksteil ist im Eimer :-( sonst gaeb es jetzt ein paar Bilder von Unterwegs.

Gruesse an Alle die uns hier verfolgen ...

Ich denke wir melden uns aus Dakhlar, morgen ist Standcamping angesagt am Atlantik ...